Nein! Internetsatelliten grillen uns nicht von oben!


Immer öfter werde ich mit den Sorgen und Ängsten um eine massive Zunahme der Strahlenbelastung durch Satelliteninternet wie z.B. Starlink konfrontiert.

Wie es scheint, in Anbetracht der ungeheuerlichen Zahlen, die damit verbunden sind, im ersten Moment auch berechtigt.

Da wird allein bei Starlink von 14000 Satelliten gesprochen, und da wollen noch weitere Betreiber nachziehen.


Die Debatten darüber werden oft hitzig und stark emotional geführt, dieses Thema ist nun einmal mit vielen Ängsten verbunden.


Doch lasst mich die Sache mit ein paar Daten relativieren.


Starlinksatelliten laufen im Low Earth Orbit in einer Höhe von ca 500km. Aufgrund der Dämpfung des Signals durch diese Entfernung und durch die Erdatmosphäre erreicht nur ein sehr geringer Teil der einst gesendeten Leistung die Erdoberfläche.

Wie in dem Beitrag der 10. EMV-Tagung des Berufsverbandes Deutscher Baubiologen VDB „Mobilfunk per Satellit: Wunsch und Wirklichkeit“ gezeigt wird, liegen die von Kommunikationssatelliten verursachten Strahlungsdichten an der Erdoberfläche im Hauptstrahl bei weniger 5Tausendstel μW/m2 (5Tausendstel Mikrowatt pro Quadratmeter = 0,005 μW/m2).

Die schon sehr streng gehaltenen baubiologischen Richtwerte für Schlafbereiche gemäß dem SBM-2015 sehen bis 0,1 μW/m2 keine Auffälligkeit.

Damit liegt die die Belastung vom Satelliten selber in einem völlig unbedenklichen Bereich. Erfahrungsgemäß sind die Emmisionsqellen im eigenen Haushalt oft wesentlich bedenklicher.


Mehr Infos darüber:


https://baubiologie-magazin.de/downloads/5g_satellit.pdf


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